Gregor Gross hat vor kurzem drüben bei imgriff.com einen Ansatz vorgestellt, über den ich zufälligerweise nur kurz zuvor auch gestolpert bin: Die Pomodoro-Technik. Ein gutes Konzept, das noch besser wird mit dem richtigen Helferlein. In meinem Fall ist das die schicke kleine Pomodoro-App Vitamin-R.
So richtig richtig neu ist das natürlich nicht: Sich den Wecker stellen und in der vorgegebenen Zeit eine Aufgabe (oder einen Teil davon) endlich mal gebacken kriegen, das ist vielen von uns schon mal selber eingefallen und falls nicht, haben es uns schon zahlreiche Ratgeber nahe gelegt. Aber manchmal braucht man halt einen kleinen Schubs, der einen an was erinnert, was früher schon mal gut war und in Vergessenheit geraten ist. So war das bei mir mit diesen Pomodori.
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Ich wäre echt imstande gewesen, mir so einen klassische Tomaten- Küchenwecker zuzulegen, eine Pomodoro eben. Aber ich weiss ja nicht, ob meine Kolleginnen und Kollegen im Blogwerk-Büro das auch so charmant gefunden hätten. Also habe ich es mal mit focus booster versucht. Eine schlanke, kostenlose Adobe Air-App, die sich genau an Francesco Cirillos Grundgedanken hält: 25 Minuten konzentriert arbeiten (mit oder ohne imitiertes Küchenwecker-Ticktack), fünf Minuten Pause, der Nächste bitte. Funktioniert, der Rest liegt wie immer am User.
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Dann aber hat mich David, der bei imgriff kommentiert hat, auf etwas noch viel cooleres gebracht: Vitamin-R. Das habe ich getestet und mich gleich verliebt, denn um es mal mit den anglophonen Kollegen zu sagen: It works Ilke a charm. Vitamin-R macht nicht nur den Wecker (mit flexiblen Zeiteinheiten zwischen 5 und 30 Minuten), sondern lässt mich auch die konkrete Aufgabe eintragen, die ich im nächsten Zeitfenster bearbeiten will, gibt mir optional zur Unterstützung der Konzentration einen «white noise»-Geräuschhintergrund, lässt mich meinen Fokus nach Ablauf der Zeit bewerten und hat eine Log- und Statistik-Funktion. Damit kann ich am Ende eines Tages oder einer Woche nicht nur tracken, was ich denn wirklich in wieviel Zeit ungefähr erledigt habe (ein Geschenk des Himmels für einen Zeiterfassungs-DAU wie mich), sondern gibt mir auch einen Überblick über Muster, die sich in meiner Arbeit zeigen. Welche Zeiteinheiten funktionieren für welche Aufgaben am Besten? Deckt sich meine persönliche Wahrnehmung von Up- und Downzeiten mit dem Ergebnis (Biorhythmus, Ihr wisst schon)? Daneben gibt’s eine schnieke Editor-Funktion zum Notieren von Dingen, die plötzlich auftauchen, und zwar sortiert nach: gehört zum aktuellen Vorgang, muss ich später erledigen, Krimskrams.
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Natürlich kann man sich sein Vitamin-R theoretisch auch aus einem Timer, einem Text-Editor und einem Aufgabenverwaltungsprogramm zusammensetzen, zumal die App nicht kostenlos ist. Ich aber mag mein kleines R oben in der Taskleiste schon ziemlich gerne und würde es nicht wieder hergeben. Dieser Post hier ist übrigens in gut eineinhalb 20-Minuten-Pomodori entstanden.













Das war der Tropfen, der die (nicht sonderlich große) Amphore zum Überlaufen gebracht hat. Hatte das Ding schonmal im Auge, sah das aktuelle Sonderangebot im App Store, nun diese überzeugende Empfehlung.
Na gut, dann kauf ich’s nun.
Vieln Dank,
Flex